Sehr geehrter Herr Wedekind,
Sie werden entschuldigen, wenn ich Sie nach dem heutigen
Thelephongespräch noch weiter für einige Augenblicke ersuche mich anzuhören.
Sie müssen vor allem wissen: Meine Grossmama selbst schrieb mirDer Brief Marie Uhls an ihre Enkelin Kerstin Strindberg ist nicht überliefert. im Herbst noch, sie habe gar nichts
dagegen wenn ich Sie kennen lernte. |
Dass ich mich selbstverständlich immer gefreut bis
der Augenblick dazu komme, werden Sie glauben? Heute also ermutigte ich mich. mich
Und das also ist das Resultat?
Ich habe eben – also umgehend an Grossmama geschrieben und
um Aufklärung gebetenMarie Uhl hatte Wedekind von einem Treffen mit Kerstin Strindberg dringend abgeraten [vgl. Marie Uhl an Wedekind, 10.11.1913], was Wedekind Kerstin Strindberg in dem Telefonat offenbar mitgeteilt hatte. – |
Nochmals entschuldigen Sie, es war Ihnen allem Anschein nach
höchst unangenehm zu hören, dass ich am Thelephon sei – . Doch ich bin,
was auch vorgefallen sei – gänzlich
unwissend: –
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Meine Adresse f. ev.
Antwort:
Harlaching – Lindenstrasse 19.
Kerstin Strindberg. –