Briefwechsel

Wedekind, Frank und Burg, Maximilian

1 Korrespondenzstück

München, 11. Februar 1909 (Donnerstag)
von Wedekind, Frank
an Burg, Maximilian

[Hinweis in Wedekinds Tagebuch vom 11.2.1909 in München:]


Ich schicke GeldWedekind dürfte das Geld – er hat am 11.2.1909 im Kontobuch den Betrag von 190 Mark an „Burg“ [Mü, L 3512] unter den Ausgaben notiert – mit dem nicht überlieferten Begleitschreiben an den vormaligen Theaterdirektor und nun als Impresario tätigen Maximilian Burg (eigentlich: Benet Berger) in München (Steinsdorfstraße 4) [vgl. Adreßbuch für München 1909, Teil I, S. 39, 74] geschickt haben. Wedekind hatte den Theaterimpresario dem Tagebuch zufolge seit einigen Monaten vor allem in der Torggelstube oft getroffen, wie Einträge vom 7.11.1908 („TSt. mit Impresario Burg“), 17.11.1908 („Impresario Maximilian Burg“), 19.11.1908 („treffe Burg im T.S.“) und 27.11.1908 („Mit Tilly in der Torggelstube, wo wir Burg treffen“) dokumentieren, was offenbar zu einem auch geschäftlichen Kontakt im Zusammenhang mit seinem Stück „So ist das Leben“ („König Nicolo“) führte, wie an Einträgen vom 29.11.1908 („Ich bringe Burg 3 Exemplare So ist d. L.“), 4.12.1908 („Im Café Orlando geht Direktor Burg um mich herum ohne mich zu sehen“), 16.12.1908 („Ich treffe Burg in der Torggelstube“), 17.12.1908 („Abschluß der ersten Kontrakte mit Burg“), 26.12.1908 („in der Torggelstube. Maximilian Burg“) und 17.1.1909 („Torggelst. mit Burg“) abzulesen ist. an Burg.

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