München 19.12.17.
Sehr geehrter Herr Krell!
Empfangen Sie verbindlichsten Dank für Ihre
liebenswürdigen Zeilennicht überliefert; erschlossenes Korrespondenzstück: Max Krell an Wedekind, 18.12.1917.. Mit Ihrem Vorschlag bin ich sehr einverstanden. Ich
glaube ich könnte Ihnen verschiedene Dinge für den geplanten SonderdruckEin Publikation Wedekinds im Verlag von Hugo Bruckmann in München (Barerstraße 40) [vgl. Adreßbuch für München 1918, Teil I, S. 84] wurde nicht realisiert. zur
Auswahl vorlegen. Augenblicklich bin ich nur leider durch die Krankheit meiner
FrauTilly Wedekind hatte am 30.11.1917 einen Selbstmordversuch verübt, von dem sie sich langsam erholte. derart in Anspruch genommen daß ich/es/ mir schwer wird, mich auf |
irgend etwas anderes zu konzentrieren.
Wollen Sie in diesem Sinne bitte auch Herrn BruckmannWedekind hatte am 19.4.1917 über ein Gespräch mit Max Krell im Café Luitpold notiert: „C.L. mit Max Krell der mir erzählt daß er bei Hugo Bruckmann eingetreten.“ [Tb] Max Krell war für die Münchner Verlagsbuchhandlung Hugo Bruckmann tätig (nicht zu verwechseln mit der großen Münchner Kunst- und Buchverlagsanstalt F. Bruckmann A.-G.).
benachrichtigen und ihm meine beste Empfehlung ausrichten.
Mit hochachtungsvollen Grüßen
Ihr ergebener
Frank Wedekind.