Sehr verehrter Herr Herzog!
Im/n/ b/B/eiliegenden/mDie Beilage ist nicht überliefert; es dürfte sich um einige vermutlich kürzere Texte von Will Scheller gehandelt haben./ sende ich Ihnen einige Proben der
schriftstellerischen Thätigkeit des Herrn WildAbschreibversehen, statt: Will (Will Scheller ist gemeint). Scheller. Ich halte es für
richtig auch den Briefnicht überliefert; erschlossenes Korrespondenzstück: Will Scheller an Wedekind, 24.5.1911. den er an mich gerichtet gleich beizulegen. Sollte Ihnen
Herr Scheller als MitarbeiterWill Scheller hat im „Pan“, als Wilhelm Herzog nicht mehr Herausgeber der Zeitschrift war, einen Beitrag publiziert [vgl. Will Scheller: Gustav Meyrink. In: Pan, Jg. 2, Heft 13, 15.2.1912, S, 391-395]. nicht genehm sein, so haben Sie vielleicht die
Güte, die Sachen an mich oder an Herrn Schellervgl. Wedekind an Will Scheller, 26.5.1911. ‒ Wedekind hatte mit Will Scheller, der später Werke von ihm wohlwollend rezensierte, in den nächsten Wochen näheren Kontakt. So notierte er am 17.6.1911 eine „Unterredung mit Will Scheller“ [Tb] und am 28.7.1911 nach einem Auftritt einen gemeinsamen Abend mit Frau und Schwägerin in der Torggelstube: „Nachher mit Tilly und Martha und Will Scheller in der T.St.“ [Tb] selber zurückzusenden.
Mit hochs/a/chtungsvollem Gruße
Ihr ergebener
Frank Wedekind
München
25.5.11.