13.7.15
Verehrter Herr Wedekind!
Ich sende Ihnen in der Anlage einen ChekDer auf 400 Mark ausgestellte Scheck ergibt zusammen mit den in Aussicht gestellten 200 Mark den Betrag der monatlich anstehenden Rate von 600 Mark, der zwischen Autor und Verleger als Honorarzahlung verabredet war [vgl. Georg Müller an Wedekind, 16.2.1915]. über M. 400.‒ und teile Ihnen mit, daß ich Ihnen die restlichen 200 Mark in einigen Tagen zusenden werde. Ich bitte die Verzögerung freundlichst entschuldigen zu wollen, ich habe gegenwärtig auch unter den schlechten VerhältnissenVerweis auf die kriegsbedingt ökonomisch schwierigen Bedingungen des Buchmarkts. außerordentlich zu leiden.
Ich denke, daß sich Ihr GesundheitszustandWedekind war zwar am 9.6.1915 aus der Klinik entlassen worden [vgl. Tb], er hatte aber noch immer erhebliche gesundheitliche Probleme. nunmehr wieder zu Ihrer vollsten Zufriedenheit gebessert hat und bin mit den besten Grüßen Ihr ergebener Georg Müller
Bestehend aus 1 Blatt, davon 1 Seite beschrieben
Der Schreibort ist durch den Sitz des Georg Müller Verlags in München belegt.
München13. Juli 1915 (Dienstag) Sicher
MünchenDatum unbekannt
Münchner Stadtbibliothek / Monacensia
Maria-Theresia-Straße 23 81675 München Deutschland +49 (0)89 419472 13
Wir danken der Münchner Stadtbibliothek / Monacensia für die freundliche Genehmigung zur Wiedergabe des Korrespondenzstücks.
Georg Müller an Frank Wedekind, 13.7.1915. Frank Wedekinds Korrespondenz digital. https://briefedition.wedekind.fernuni-hagen.de (20.01.2026).
Ariane Martin