In der StundeDer Zweizeiler ist wörtlich so [vgl. J. A. Stargardt: Katalog 606 (1975), Nr. 386] auf einer nur sekundär überlieferten undatierten und namentlich signierten Postkarte Wedekinds überliefert [vgl. KSA 1/II, S. 1724]; er ist auch in einem Dialogentwurf zu „Oaha“ [vgl. KSA 8, S. 112] notiert: „Im ersten Theil des Faust sagt Göthe bekanntlich: / In der Stunde da der Mensch sich sicher fühlt / Hat er schon so gut wie ausgespielt.“ [KSA 1/II, S. 1725], da der Mensch sich sicher fühlt, Hat er schon so gut wie ausgespielt.
Frank Wedekind.
Bestehend aus 1 Blatt, davon 1 Seite beschrieben
Der 9.2.1912 ist als Ankerdatum gesetzt – das Schreibdatum, den Wedekinds Gästebucheintrag vorangehenden Einträgen von Eugen Albu, Bruno Adler, Erika Frankenstein, Jenny Albu, Tilly Wedekind, Helly Steglich sowie dem nachstehenden Eintrag von Ferdinand Alten zufolge, die alle vor ihren Namen den 9.2.1912 notiert haben (diese Personen haben insofern nachweislich Wedekinds Lesung aus „Franziska“ und seinen Vortrag von „Das Lied vom armen Kinde“ und „Galathea“ besucht). Schreibdatum und Schreibort sind zudem durch Wedekinds Notiz vom 9.2.1912 in München belegt: „Kutscher Seminar. Franziska 4. Akt. Das arme Kind Galathea T.St. mit Kutscher Albus und einer Kunststudentin aus Stettin.“ [Tb]
München9. Februar 1912 (Freitag) Ermittelt (sicher)
Münchner Stadtbibliothek / Monacensia
Maria-Theresia-Straße 23 81675 München Deutschland +49 (0)89 419472 13
Wir danken der Münchner Stadtbibliothek / Monacensia für die freundliche Genehmigung zur Wiedergabe des Korrespondenzstücks.
Frank Wedekind an Artur Kutscher, 9.2.1912. Frank Wedekinds Korrespondenz digital. https://briefedition.wedekind.fernuni-hagen.de (20.01.2026).
Ariane Martin