Kann manDie wohl aus dem Gedächtnis zitierte Passage stammt ‒ mit kleinen Varianten, auch in der Interpunktion ‒ aus Wedekinds Erzählung „Rabbi Esra“ [vgl. KSA 5/I, S. 217], einer der beiden Erzähltexte, die der Autor am 17.7.1914 in Artur Kutschers Seminar vorgetragen hat (siehe unten). unglücklich sein mit einer halben Million aber kann man nicht unglücklich sein mit der Erkenntnis, daß die fleischliche Liebe nicht ist Satansdienst wenn der Mensch die Wegein der Erzählung (siehe oben): „Pfade“ [KSA 5/I, S. 217]. wandelt, die ihm der Herr gewiesen, weil er zwei Menschen hat für einander geschaffen außen und innen, an Leib und an Seelein der Erzählung (siehe oben): „und Seele“ [KSA 5/I, S. 217].
An Artur Kutschers Geburtstag den 17. Juli 1914Wedekind notierte am 17.7.1914 in München: „In Kutschers Seminar lesse ich Brand von Egliswyl und Rabbi Esra.“ [Tb] Frank Wedekind.
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München17. Juli 1914 (Freitag) Sicher
München17. Juli 1914 (Freitag) Ermittelt (sicher)
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Wir danken der Münchner Stadtbibliothek / Monacensia für die freundliche Genehmigung zur Wiedergabe des Korrespondenzstücks.
Frank Wedekind an Artur Kutscher, 17.7.1914. Frank Wedekinds Korrespondenz digital. https://briefedition.wedekind.fernuni-hagen.de (20.01.2026).
Ariane Martin