Herrn
Ernst
Rowohlt,
Leipzig.
Sehr geehrter Herr!
Indem ich Ihnen den Empfang Ihres Geehrten vom 7.11.vgl. Ernst Rowohlt an Wedekind, 7.11.1909. bestätige, ziehe ich das
Anerbieten, daß ich Ihnen am
30.10.Gemeint ist der Brief Wedekind an Ernst Rowohlt, 31.10.1909. Am 30.10.1909 hatte Wedekind den zugehörigen Entwurf abgefasst. machte hiemit zurück, da ich dies Anerbieten nur in der
Voraussetzung einer glatten Erledigung der AngelegenheitIn der Folge korrespondierte Wedekind in der Angelegenheit der ihm abhanden gekommenen und von Ernst Rowohlt aufgekauften Manuskripte mit dessen Anwalt Kurt Hezel. gemacht hatte. Sie
müssen nun gewärtig sein, des/a/ß ich öffentlich vor dem Ankauf des meines mir e/h/eimlich entwendeten und
widerrechtlich verkauften | Eigentums warne. Vorher stelle ich noch einmal die
Frage an Sie, wie Sie es vor sich verantworten können, mir mein Eigenthum
vorzuenthalten.
In vorzüglicher Hochschätzung
Frank Wedekind.
München
9.11.9.
Prinzregentenstraße 50.
[Kuvert:]
Einschreiben
Herrn
Ernst Rowohlt
Leipzig.
Promenadenstrasse 43. II.