herwarth
walden berlin
ludwigkirchstr 1=
Telegraphie des Deutschen Reiches.
Berlin, Haupt-Telegraphenamt.
Telegramm
[...] muenchen [...]
ankomme
mittwochWedekind hielt am 1.3.1905 (Mittwoch) zu seiner Abreise aus München zur Lesung seiner Tragödie „Die Büchse der Pandora“ im Künstlerhaus in Berlin (Bellevuestraße 3), veranstaltet vom Verein für Kunst, fest: „Vortrag im Forum für die Kunst. Morgens 8 Uhr nach Berlin. Vortrag im Künstlerhaus Die Büchse der Pandora.“ [Tb] Den Abend darauf war er zu Gast beim Veranstalter, der ihn eingeladen hat, wie er am 2.3.1905 notierte: „Abends bei Herwarth Walden.“ [Tb] Sein Honorar ‒ im Einladungsschreiben [vgl. Herwarth Walden an Wedekind, 18.4.1904] dürfte 100 Mark angeboten worden sein ‒ erhielt er erst ein halbes Jahr später; den Eingang vermerkte Wedekind am 30.9.1905: „Von Herwarth Walden erhalten M. 50.“ [Tb] abend 6 uhr 42um 18.42 Uhr. Die Lesung (siehe oben) begann um 20 Uhr: „Verein für Kunst, Künstlerhaus, 1. März, 8 Uhr: Frank Wedekind“ [Berliner Tageblatt, Jg. 34, Nr. 105, 26.2.1905, Sonntags-Ausgabe, 4. Beiblatt, S. (3)].. bitte, mich abholen zu lassen gruss =
wedekind.