[unter dem linken Fenster:] Willi
[über der Tür:] Hammo
[unter dem rechten Fenster:] Bebi
HausFrank Wedekind ließ bei seiner achtjährigen Schwester Emilie sowohl über seinen Vater [vgl. Frank Wedekind an Friedrich Wilhelm Wedekind, 11.6.1884], als auch über seine Mutter [vgl. Frank Wedekind an Emilie Wedekind, 26.6.1884] seinen Dank für die Zeichnung des Hauses ausrichten, bis er sich schließlich selbst mit einem Briefgedicht bedankte [vgl. Frank Wedekind an Emilie (Mati) Wedekind, 26.6.1884]; darin datierte er den Versand der getrockneten Blumen und der Zeichnung rückblickend allerdings bereits auf „Mai“.
Dieses Haus ist kein Haus wer es aber doch thuth muß 100 Franken Buse bezalen
Bestehend aus 1 Blatt, davon 1 Seite beschrieben
Der 6.6.1884 ist als Ankerdatum gesetzt – das späteste mögliche Schreibdatum, um einer Sendung von Wedekinds Mutter nach Lausanne beigelegt worden sein zu können [vgl. Emilie Wedekind an Frank Wedekind, 6.6.1884], die außerdem getrocknete Blumen von Mati enthielt sowie frische Wäsche, Kaffee und weitere, teils verschollene Briefe anderer Absender [vgl. Frank Wedekind an Emilie Wedekind, 26.6.1884].
Lenzburg6. Juni 1884 (Freitag) Ermittelt (unsicher)
LenzburgDatum unbekannt
LausanneDatum unbekannt
Münchner Stadtbibliothek / Monacensia
Maria-Theresia-Straße 23 81675 München Deutschland +49 (0)89 419472 13
Wir danken der Münchner Stadtbibliothek / Monacensia für die freundliche Genehmigung zur Wiedergabe des Korrespondenzstücks.
Emilie (Mati) Wedekind an Frank Wedekind, 6.6.1884. Frank Wedekinds Korrespondenz digital. https://briefedition.wedekind.fernuni-hagen.de (20.01.2026).
Ariane Martin
Tilman Fischer