[1. Hinweis und Zitat von Karl Kraus (Die Fackel,
Jg. 27, Nr. 691-696, Juli 1925, S. 44):]
[...] der Buchausgabe
von 1906 (Verlag von Bruno Cassirer) [...], von der mir Frank Wedekind im Dezember dieses Jahres ein Exemplar mit den
Worten gewidmet hat: „Meinem lieben Freunde Karl Kraus in dankbarer ErinnerungWedekind dokumentierte seine Dankbarkeit für die von Karl Kraus im Vorjahr veranstaltete Wiener Inszenierung seiner Tragödie „Die Büchse der Pandora“ nicht nur durch die in das Exemplar handschriftlich eingetragene persönliche Widmung, sondern auch dadurch, dass in der Neuausgabe 1906 anstelle des Personenverzeichnisses ein Faksimile des Theaterzettels der Wiener Premiere vom 29.5.1905 gedruckt ist [vgl. KSA 3/II, S. 865]; er war seinerzeit auch in der „Fackel“ faksimiliert [vgl. Die Fackel, Jg. 7, Nr. 182, 9.6.1905, S. 15]. Der Theaterzettel war dann faksimiliert 1913 nochmals in der Ausgabe letzter Hand abgedruckt [vgl. KSA 3/II, S. 868], nun mit einem vorangestellten Dank am Ende des Vorworts versehen: „An Stelle des Personenverzeichnisses möge dem Drama der Theaterzettel der schönen, mir unvergeßlichen Aufführung vorausgehen, die Karl Kraus in Wien veranstaltete. Karl Kraus empfange auch an dieser Stelle nochmals meinen Dank dafür.“ [KSA 3/I, S. 548]
an die erfolgreichste Aufführung meines Lebens“.
[2. Hinweis im Telegramm von Karl Kraus an Wedekind
vom 24.12.1906 aus Wien:]
[...] dank fuer die pandoraausgabe [...]