Sehr geehrter Herr Kraus,
ich wage noch kaum, Ihnen zu sagen wie ungemein ich mich
über den Druckden Erstdruck des Gedichts „Confession“ [KSA 1/I, S. 531-132] in der „Fackel“ [vgl. Frank Wedekind: Confession. In: Die Fackel, Jg. 6, Nr. 172, 31.12.1904, S. 21-22]. des Gedichtes gefreut habe, in der Befürchtung es möchte noch
irgend etwas in die Quere kommen.
Herzlichen Dank für die | HonorarsendungHinweis auf ein nicht überliefertes Begleitschreiben zur Geldsendung, erschlossenes Korrespondenzstück: Karl Kraus an Wedekind, 2.1.1905. – Wedekind notierte am 3.1.1905 den Erhalt des Honorars: „Von Kraus erhalten für Confession M. 60.‒“ [Tb] und die/für/
die schöne Kartenicht überliefert; erschlossenes Korrespondenzstück: Karl Kraus an Wedekind, 1.1.1905., deren Unterzeichnernnicht identifiziert, da die Postkarte oder Bildpostkarte nicht überliefert ist (siehe oben). ich Sie bitte, mich ergebenst empfehlen
zu wollen.
Mit besten Grüßen
Ihr
Frank Wedekind.
München, 4.I.05Wedekind notierte am 4.1.1905 den Brief „an Kraus“ [Tb]..