[Hinweis und Zitat in Hauswedell
& Nolte: Auktion 356 (2001), Nr. 1285:]
Wedekind, Frank […]. Berlin, [...] 21.IX.1905 [...]
An [...] Claudine Eckstein, die um Theaterplätze gebeten
hatten. [...] 21.IX.: „... Ich kann Ihnen aber zu meinem Bedauern unmöglich
mehr zu Diensten sein, da alles fort istDie Berliner „Hidalla“-Premiere am 26.9.1905 im Kleinen Theater war bereits ausverkauft.. Außerdem höre ich daß unser FreundHofrat Dr. phil. Gabriel Jacques von Rosenberg, den Wedekind aus Münchner Zeiten kannte und der mit ihm wegen Premierenkarten (siehe oben) von Leipzig aus Kontakt aufgenommen hatte [vgl. Wedekind an Gabriel Jacques von Rosenberg, 14.9.1905], war offenbar näher bekannt mit Claudine Eckstein (geb. von Eynern), Witwe des Erfolgsschriftstellers Dr. phil. Ernst Eckstein (gestorben am 18.11.1900 in Dresden), die nach dem Tod ihres Gatten weiter in Dresden wohnte (Wormserstraße 6) [vgl. Adreßbuch für Dresden 1905, Teil I, S. 143]. Wedekind hat mit beiden in München in der American Bar des Hotels Vier Jahreszeiten am 28.7.1904 soupiert: „Mit dem Hofrat und Frau Dr. Eckstein in der Bar supiert.“ [Tb]
Dr. Rosenberg die zwei bestellten PlätzeWedekind hat sie ihm reserviert [vgl. Wedekind an Gabriel Jacques von Rosenberg, 17.9.1905]. erhalten und noch einen dazu genommen
hat ...“