Lisa JahnLisa Jahn, für die Wedekind zeitweise schwärmte und die seine Gefühle im Herbst 1885 erwidert haben soll [vgl. Kutscher 1, S. 112], war die älteste Tochter der Lenzburger Apothekerwitwe Bertha Jahn – Wedekinds ‘erotischer Tante’ [vgl. die Korrespondenz]. An die 2 Jahre jüngere Freundin adressierte Wedekind die Gedichte „Lisa Jahn“ [KSA 1/I, S. 188; vgl. KSA 1/I, S. 966f.], „An Lisa“ [KSA 1/I, S. 202; vgl. KSA 1/II, S. 1810f.] und „An Francisca de Warens“ [KSA 1/I, S. 417; vgl. KSA 1/I, S. 1917f.]..
Lenzburg |
Bestehend aus 1 Blatt, davon 2 Seiten beschrieben
Der 31.12.1885 ist als Ankerdatum gesetzt für das Schreibdatum der Visitenkarte, die Lisa Jahn auch wenige Tage vor oder nach Silvester 1885 übermittelt haben könnte. Als Schreibort kann der Wohnort Lisa Jahns angenommen werden.
Lenzburg31. Dezember 1885 (Donnerstag) Ermittelt (unsicher)
LenzburgDatum unbekannt
MünchenDatum unbekannt
Aargauer Kantonsbibliothek
Aargauerplatz 5001 Aarau Schweiz
Wir danken der Aargauer Kantonsbibliothek für die freundliche Genehmigung der Wiedergabe des Korrespondenzstücks.
Lisa Jahn an Frank Wedekind, 31.12.1885. Frank Wedekinds Korrespondenz digital. https://briefedition.wedekind.fernuni-hagen.de (28.01.2026).
Anke Lindemann