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Sollte das B. T. behaupten, daß ich diese Verwendung d. Pr.die Verbreitung eines offenen Briefes [vgl. Wedekind an Akademische Bühne Berlin] durch die Berliner Presse, nachweislich durch den „Berliner Börsen-Courier“ [vgl. Berliner Börsen-Courier, Jg. 42, Nr. 49, 30.1.1909, Morgen-Ausgabe, S. 6]. nur zu dem
Zwecke in Aussicht wünsche um meinem durchgefallenen Sittengemälde MusikWedekinds Streit mit dem „Berliner Tageblatt“ hatte sich an dem Verriss von „Musik. Sittengemälde in vier Bildern“ (1908) durch den Feuilletonredakteur Fritz Engel [vgl. F.E.: Wedekinds „Musik“. Erste Aufführung im „Kleinen Theater“. In: Berliner Tageblatt, Jg. 37, Nr. 558, 1.11.1908, Sonntags-Ausgabe, S. (2)] entzündet.
dadurch auf die Beine zu helfen, so bitte ersuche ich SieWedekind dürfte Isidor Landau, den Chefredakteur des „Berliner Börsen-Courier“, angesprochen haben. höflichst eine solche derartige Unterstellung nicht ernst
zu nehmen zu wollen
Dem bedeutendsten und ThatkräftigstenSchreibversehen, statt: thatkräftigsten. Verband zur
Unterstützung hülfsbedürftiger MütterHinweis auf den „Bund für Mutterschutz“ in Wilmersdorf (Trautenaustraße 20), jener Verband „für hilfesuchende uneheliche Mütter“ [Berliner Adreßbuch 1909, Teil II, S. 213], dessen Vorsitzende die Frauenaktivistin Dr. phil. Helene Stöcker war; nicht weiter ausgeführte Anspielung auf Helene Stöckers Stellungnahme zu Wedekinds „Musik“, in der sie Wedekind als „Kampfgenossen“ [Helene Stöcker: Wedekind und die Frauenbewegung. In: Morgen, Jg. 1, Nr. 8, 2.8.1907, S. 251; vgl. KSA 5/III, S. 582-584] begrüßt hatte.