Mein lieber Babiinnerfamiliärer Kosename Frank Wedekinds (häufig auch: Bebi).!
Ganz schnell noch ein Pa paar Begleitworte zu dem Toilettness/c/éss/ss/aire! Ich dachte bei dem Ankauf desselben daran, wie Du mir immer alle Nähnadeln aus den Kissen nahmst um Dir damit in den Zähnen zu grübelnbohren, stochern [vgl. DWB 9, Sp. 612].. Der Kamm ist ganz allein fur zur Pflege Deines langen Bartes. Nun wünschen wir Dir Alle ein recht fröhliches Weihnachtsfest. Bleibe gesund und brav und erfreue uns bald mit einem lieben langen BriefWedekinds Brief an die Eltern vom 21.12.1885 traf erst am 24.12.1885 ein [vgl. Emilie Wedekind an Frank Wedekind, 30.12.1885].. Zu den Gütsis„im Allg. Zuckerbackwerk, Confect, Naschwerk, Süssigkeit, süsser Kram, Bonbon (bes. für Kinder)“ [Schweizerisches Idiotikon 2, S. 554]. kommen noch tausend Küsse von Deinen Lieben und ganz besonders von Deiner alten treuen Mutter. ––
Bestehend aus 1 Blatt, davon 1 Seite beschrieben
Der 23.12.1885 ist als Ankerdatum gesetzt – das späteste mögliche Schreibdatum, damit das Begleitschreiben zu der Geschenksendung zu Weihnachten noch rechtzeitig in München eintraf, wo Wedekind in diesem Jahr die Weihnachtstage verbrachte.
Lenzburg23. Dezember 1885 (Mittwoch) Ermittelt (unsicher)
LenzburgDatum unbekannt
MünchenDatum unbekannt
Münchner Stadtbibliothek / Monacensia
Maria-Theresia-Straße 23 81675 München Deutschland +49 (0)89 419472 13
Wir danken der Münchner Stadtbibliothek / Monacensia für die freundliche Genehmigung zur Wiedergabe des Korrespondenzstücks.
Emilie Wedekind an Frank Wedekind, 23.12.1885. Frank Wedekinds Korrespondenz digital. https://briefedition.wedekind.fernuni-hagen.de (20.01.2026).
Tilman Fischer