Dr. jur. Artur LandsbergerWedekind hat eine Begegnung mit Artur Landsberger erstmals am 8.9.1906 in Berlin notiert: „Dr. Landsberger fragt mich wegen Neudruck der alten Büchse.“ [Tb] Artur Landsberger hatte ihm offenbar einen Neudruck der Tragödie „Die Büchse der Pandora“ (1903) im Berliner Verlag Marquardt & Cie. (siehe unten) angeboten.
W.9 Lennéstr. 3Dr. jur. Artur Landsberger war unter der Adresse Lennéstraße 3 (1. Stock) als Verlagsbuchhändler ausgewiesen [Berliner Adreßbuch 1907, Teil I, S. 1333], später erst – weiterhin unter der Adresse Lennéstraße 3 – zugleich als Schriftleiter der Wochenschrift „Morgen“ und als Geschäftsführer der Verlagsanstalt Marquardt & Cie. in Berlin [vgl. Kürschers Deutscher Literatur-Kalender auf das Jahr 1908, Teil II, Sp. 924]..
Bestehend aus 1 Blatt, davon 1 Seite beschrieben
Der 8.9.1906 ist als Ankerdatum gesetzt – orientiert an der Adresse Lennéstraße 3 (1. Stock), unter der Dr. jur. Artur Landsberger 1906 erstmals in Berlin verzeichnet ist: „W9. Lennéstraße 3 I“ [Berliner Adreßbuch 1907, Teil I, S. 1333], in Verbindung mit Wedekinds Notiz vom 8.9.1906 in Berlin: „Dr. Landsberger fragt mich wegen Neudruck der alten Büchse.“ [Tb] Bei dieser Gelegenheit dürfte die Visitenkarte persönlich übergeben worden sein.
Berlin8. September 1906 (Samstag) Ermittelt (unsicher)
BerlinDatum unbekannt
Münchner Stadtbibliothek / Monacensia
Maria-Theresia-Straße 23 81675 München Deutschland +49 (0)89 419472 13
Wir danken der Münchner Stadtbibliothek / Monacensia für die freundliche Genehmigung zur Wiedergabe des Korrespondenzstücks.
Artur Landsberger an Frank Wedekind, 8.9.1906. Frank Wedekinds Korrespondenz digital. https://briefedition.wedekind.fernuni-hagen.de (20.01.2026).
Ariane Martin