Frau Schmidt-BürklyFrank Wedekind dürfte Mina Schmidt-Bürkly, in Zürich geborene Witwe eines Berliner Unternehmers und Mäzenin, die seit vielen Jahren in Berlin wohnte (siehe unten), am 24.4.1905 bei einem Abendessen mit seinem Bruder Donald Wedekind, Max Möller und ihr persönlich kennen gelernt haben: „Ankunft in Berlin. [...] Gehe in den Zoologischen Garten. Abends Konzert in der Philharmonie [...] Mit Donald Max Möller und Frau Schmidt-Bürklin aus Zürich soupiert.“ [Tb]
Berlin W. Matthäikirchstr. 14.IMina Schmidt-Bürkly wohnte in Berlin in der Matthäikirchstraße 14 (1. Stock) [vgl. Adreßbuch für Berlin 1905, Teil I, S. 1860].
Amt 6. 9282.
Bestehend aus 1 Blatt, davon 1 Seite beschrieben
Der 24.4.1905 ist als Ankerdatum gesetzt – abgeleitet von Wedekinds Notiz vom 24.4.1905 in Berlin zur möglicherweise ersten Begegnung: „Ankunft in Berlin. [...] Mit [...] Frau Schmidt-Bürklin aus Zürich soupiert.“ [Tb] Bei dieser Gelegenheit dürfte die Visitenkarte persönlich übergeben worden sein.
Berlin24. April 1905 (Montag) Ermittelt (unsicher)
BerlinDatum unbekannt
Münchner Stadtbibliothek / Monacensia
Maria-Theresia-Straße 23 81675 München Deutschland +49 (0)89 419472 13
Wir danken der Münchner Stadtbibliothek / Monacensia für die freundliche Genehmigung zur Wiedergabe des Korrespondenzstücks.
Mina Schmidt-Bürkly an Frank Wedekind, 24.4.1905. Frank Wedekinds Korrespondenz digital. https://briefedition.wedekind.fernuni-hagen.de (23.01.2026).
Ariane Martin