Als alter Aarauer GymnasialkameradGustav Schneider aus Zürich besuchte seit dem Schuljahr 1880/81 die Kantonsschule Aarau. Er wurde in die 1. Klasse des Progymnasiums eingeschult, drei Klassenstufen unter Wedekind, der zu dieser Zeit Schüler der 2. Klasse des Gymnasiums war. würde ich dich gerne bei einer fröhlichen Flasche (nach der Vorstellg.nach der 11. Vorstellung von „Hidalla“ am 14.3.1905 [vgl. Tb] im Münchener Schauspielhaus (Uraufführung: 18.2.1905).) sehen. Wenn’s Dir angenehm bitte ich um Bericht woim Münchner Weinlokal Zur Torggelstube, wie Wedekind am 14.3.1905 notierte: „Abends mit Gerhäuser und Schneider aus Aarau in der Torggelstube.“ [Tb]?
Bitte Antwort an Ueberbringerinnicht identifiziert. |
Dr. Gustav Schneideralt OberrichterGustav Schneider hatte nach dem Jura-Studium (Promotion 1889) das aargauische Anwalts- und Notarpatent erworben und eine Anwaltskanzlei in Aarau eröffnet. Von 1892 bis 1896 war er Mitglied des Obergerichts, kehrte dann in die Kanzlei zurück und war ab 1901 als Ersatzmann am Obergericht tätig.Advokat
Bestehend aus 1 Blatt, davon 2 Seiten beschrieben
Der 14.3.1905 ist als Ankerdatum gesetzt – der Tag, an dem Wedekind ein Treffen mit dem Aarauer Schulfreund Gustav Schneider im Tagebuch vermerkte.
München14. März 1905 (Dienstag) Ermittelt (unsicher)
MünchenDatum unbekannt
Münchner Stadtbibliothek / Monacensia
Maria-Theresia-Straße 23 81675 München Deutschland +49 (0)89 419472 13
Wir danken der Münchner Stadtbibliothek / Monacensia für die freundliche Genehmigung zur Wiedergabe des Korrespondenzstücks.
Gustav Schneider an Frank Wedekind, 14.3.1905. Frank Wedekinds Korrespondenz digital. https://briefedition.wedekind.fernuni-hagen.de (23.01.2026).
Anke Lindemann