Hiermit bestätige ich daß Ein seit ..
Leutnant Michaelisnicht sicher identifiziert; er arbeitete bei der Militärischen Stelle des Auswärtigen Amtes in Berlin (siehe unten), die für Wedekinds Gastspielaufenthalt in der Schweiz vom 10.5.1917 bis 7.10.1917 zuständig war..
Unter den Linden 44Adresse der Militärischen Stelle des Auswärtigen Amtes (MAA), zuständig für Auslandspropaganda – erst zeitverzögert verzeichnet [vgl. Berliner Adreßbuch 1918, Teil III, S. 484]; an diese Adresse hat Wedekind auch seine Briefe an den Hauptmann Arnold Röhrig adressiert [vgl. Wedekind an Arnold Röhrig, 1.4.1917 und 15.10.1917], der ihm 1917 seine Gastspielreisen in die Schweiz bewilligte..
Bestehend aus 1 Blatt, davon 1 Seite beschrieben
Der 14.7.1917 ist als Ankerdatum gesetzt – ein mögliches Schreibdatum des 1917 notierten Briefentwurfs, wie aus dem darunter geschriebenen Dramenentwurf „Die Zote“ (1917) hervorgeht, der auf „Zürich zwischen Anfang Mai bis Anfang Oktober [...] 1917“ [KSA 8, S. 1057] datiert wird. Wedekind hielt sich vom 10.5.1917 bis 7.10.1917 in der Schweiz (überwiegend in Zürich) auf [vgl. Tb]. Er könnte den Briefentwurf im Zusammenhang mit seinem Antrag auf eine dann gewährte Aufenthaltsverlängerung [vgl. Wedekind an Polizeidirektion München, 14.7.1917] zu schreiben begonnen haben.
Zürich14. Juli 1917 (Samstag) Ermittelt (unsicher)
ZürichDatum unbekannt
BerlinDatum unbekannt
Aargauer Kantonsbibliothek
Aargauerplatz 5001 Aarau Schweiz
Wir danken der Aargauer Kantonsbibliothek für die freundliche Genehmigung der Wiedergabe des Korrespondenzstücks.
Frank Wedekind an [Leutnant] Michaelis, 14.7.1917. Frank Wedekinds Korrespondenz digital. https://briefedition.wedekind.fernuni-hagen.de (17.02.2026).
Ariane Martin