[Hinweis in Wedekinds
Tagebuch vom 6.8.1916 in München:]
Überfürchtenichts an ErndteWedekind schickte eine „vermutlich als Typoskript angelegte Fassung“ [KSA 8, S. 934] von „Überfürchtenichts“ (1917) nach Wien an die Redaktion der Monatsschrift „Die Ernte“, wohl direkt an Leo Schidrowitz mit dem Angebot, seine Stück abzudrucken; für die „literarische Zeitschrift [...] die ‚Ernte‘ [...], die unter der Leitung von Leo Schidrowitz steht“, war dann angekündigt: „Für das nächste Heft wird die jüngste Arbeit Frank Wedekinds ‚Ueberfürchtenichts‘ vorbereitet.“ [Neues Wiener Journal, Jg. 24, Nr. 8229, 26.9.1916, S. 11] „Jede Nummer enthält neben kleineren Beiträgen den abgeschlossenen Erstdruck der neuen großen Arbeit eines Dichters. [...] die Oktobernummer wird die jüngste Schöpfung Frank Wedekinds ‚Der Ueberfürchtenichts‘ zum Abdruck bringen.“ [„Die Ernte“. In: Berliner Tageblatt, Jg. 45, Nr. 502, 30.9.1916, Abend-Ausgabe, S. (2)] Der Abdruck ist nicht erfolgt [vgl. KSA 8, S. 934], „die Zensur verbot den Druck.“ [Kutscher 3, S. 170] Geschickt [...]