[1. Hinweis in Wedekinds
Tagebuch vom 28.10.1908 in München:]
Einsendung an die Zeitungen {Telegramm}.
[2. Hinweis mit Referat
in der „Berliner Börsen-Zeitung“ (Nr. 511, 30.10.1908, Morgen-Ausgabe, 2. Beilage, S. 9):]
Im „Kleinen Theater“ gelangt morgen „Musik“, Sittendrama in 4 Akten von Franz Wedekind zum ersten Male zur Aufführung. [...] Wie übrigens Herr Frank Wedekind mitteiltHinweis auf das nicht überlieferte Telegramm Wedekinds an die „Berliner Börsen-Zeitung“, das er am 28.10.1908 auch an weitere Zeitungen aufgegeben hat, die nicht ermittelt sind., hat Direktor Reinhard gegen die Aufführung Einsprache zu erheben gedroht. Direktor Reinhardt besitze aber keinen rechtsgültigen Vertrag über dieses Stück, vielmehr hätten der Verlag Albert Langer oder dessen Rechtsnachfolger,
der Berliner Verlagsbuchhändler Bruno Cassierer, das alleinige Aufführungsrecht. Herr Direktor Barnowsky hat mit Zustimmung des Verfassers mit dem Verlag Albert Langen in München einen rechtsgültigen Vertrag abgeschlossen, der ihm allein das Recht sichert, in Berlin „Musik“ zur Aufführung zu bringen.