Hätten
SieWedekind dürfte Dr. phil. Erich Freund in Breslau (Kaiser Wilhelmstraße 48/50, 2. Stock) angeschrieben haben, „Herausgeber der Breslauer Morgenzeitung“ [Adressbuch der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Breslau für das Jahr 1905, Teil I, S. 181] sowie Theaterkritiker und deren Chefredakteur [vgl. Kürschners Deutscher Literatur-Kalender auf das Jahr 1905, Sp. 374]. Die „Breslauer Morgen-Zeitung“ hatte ihren Sitz in Breslau (Herrenstraße 29) [vgl. Adressbuch der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Breslau für das Jahr 1905, Teil I, S. 85], Eigentümer des Hauses war der Zeitungsverleger Erich Freund [vgl. Adressbuch der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Breslau für das Jahr 1905, Teil II, S. 186]. Wedekind hat um 180 Grad gedreht über dem vorliegenden Briefentwurf drei Breslauer Tageszeitungen notiert – die „Schlesische Zeitung“ („Schl. Z. Schweidnitzerstr. 47“), die „Breslauer Zeitung“ („Breslauer Zeitung Herrenstrasse 20“) sowie die „Breslauer Morgen-Zeitung“ („Morgenzeitung Herrenstr 29“) und er hat zwei Blatt vor dem vorliegenden Briefentwurf notiert: „Dr. Erich Freund Herausgeber der Breslauer Morgen Zeitung.“ [Nb 30, Blatt 52v] Erich Freund war außerdem der Vorsitzende der 1896 gegründeten Freien literarischen Vereinigung zu Breslau [vgl. Kürschners Deutscher Literatur-Kalender auf das Jahr 1905, Sp. *25]. Wedekind hat später in diesem Zusammenhang mit ihm korrespondiert [vgl. Wedekind an Erich Freund, 30.8.1905 und 9.11.1905]. für einen zuverlässigen sehr ruhrigenSchreibversehen, statt: rührigen. Sekretär, monatlich 150 Mark
verwendungSchreibversehen, statt: Verwendung..
Beste Grüsse
Wedekind.